Facebook – Jeder vierte macht falsche Angaben
Kurz vor dem Börsengang durchläuft Facebooks Geschäftsmodell eine Glaubwürdigkeitskrise. Nicht nur, dass das von den potentiellen Investoren erhoffte Umsatzwachstum ausblieb und der Umsatz im ersten Quartal des Jahres niedriger ausfiel als der im Quartal zuvor. Jetzt kommen auch noch Zweifel auf, ob Facebook-Werbung tatsächlich so gut funktioniert wie allgemein angenommen.
Wer auf Facebook Werbung platziert, kann seine Zielgruppe im Prinzip sehr genau aussuchen: Nach dem Ort, dem Alter, Familienstatus, Interessen und vielen anderen Parameter mehr. Doch was nützt die genaue Definition der Zielgruppe, wenn bei immer mehr Facebook-Nutzern diese Angaben falsch sind? Zu diesem Ergebnis kommt nämlich eine neue Studie der US-Verbraucherschutzorganisation Consumer Reports. Demnach macht inzwischen jeder vierte Facebook-Nutzer in den USA falsche Angaben über seine persönlichen Daten. Vor zwei Jahren war es noch jeder zehnte.
Wikipedia Werbebanner sind mit Viren verseucht
“Wenn Sie Werbung auf Wikipedia sehen oder irgendeinen anderen als unseren Gründer Jimmy Wales, dann ist ihr Webbrowser wahrscheinlich mit einem Virus infiziert.” Mit dieser Warnung hat sich Wikipedia an seine User gewandt und darauf hingewiesen, dass auf der Website der Enzyklopädie keine Werbung erlaubt ist, weil “wir uns als Non-Profit-Organisation ausschließlich durch Spenden finanzieren.” Mehreren Benutzern war zuletzt Werbung auf der Seite begegnet, sie informierten Wikipedia-Verantwortlichen. Heraus kam, dass es sich um Malware handelte, die sich selbstständig als Browsererweiterung installiert.
Die Erweiterung trägt den Namen “I want this” und hat sich nachgewiesenermaßen in Google Chrome gezeigt. Es sei aber nicht auszuschließen, dass auch andere Browser wie Firefox oder Internet Explorer davon betroffen sein könnten.
Offenes WLAN – Betreiber muss nicht überall haften
In Europa wird unterschiedlich entschieden, wenn unbefugte Dritte über einen unverschlüsselten WLAN-Zugang illegal Musik herunterladen. Ein finnisches Gericht hat in dieser Woche eine Frau entlastet, deren WiFi-Verbindung ohne Passwort für jeden offen stand. Darüber hatte ein nicht berechtigter Dritter unerlaubte File-Sharing-Aktionen abgewickelt. Geklagt hatte das finnische Anti-Piracy-Centre und von der Frau 6.000 Euro Schadensersatz verlangt, heißt es in einem Blogbeitrag der Webseite Turre Legal.
Das Gericht musste sich also mit der Frage befassen, ob die reine Bereitstellung einer ungesicherten WLAN-Verbindung schon als ordnungswidrige Handlung im Hinblick auf eine Urheberrechtsverletzung angesehen werden kann. Die Richter formulierten ein klares Nein. Die Kläger hätten nicht beweisen können, dass die Frau an der Urheberrechtsverletzung unmittelbar beteiligt gewesen war. Darüber hinaus verlangten die Kläger eine Unterlassungserklärung der Beklagten. Das hätte aber bedeutet, dass im Falle einer Zuwiderhandlung der Frau das Internet abgedreht werden könnte. Ein solch starkes Instrument wollte das Gericht den geistigen Eigentümern nicht einräumen.
Initiative”Stoppt die Hundesteuer!”
Nur Deutschland, Österreich und Namibia sehen Hunde als Luxusgut an und besteuern Vierbeiner aus diesem Grund. Zahlreiche Staaten wie England, Frankreich, Italien, Spanien, Schweden und Dänemark hingegen haben die Hundesteuer längst abgeschafft. Der Unmut gegen die umstrittene Sondersteuer wächst auch in Deutschland: Klagen gegen Hundesteuerbescheide nehmen sprunghaft zu. Ein Rechtsanwalt klagt sogar vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg, weil die Hundesteuer seiner Ansicht nach gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstößt. TASSO, das Lifestyle-Magazin für Hundefreunde DOGS, der Deutsche Tierschutzbund und der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) haben jetzt eine gemeinsame Initiative „Stoppt die Hundesteuer“ gestartet. Ziel ist es, mehr öffentliches Interesse für dieses Thema zu schaffen, über die Ungerechtigkeit der Abgabe aufzuklären und die Gerichte aufzufordern, sich mit der Angelegenheit zeitnah und umfassend auseinanderzusetzen.
Weitere Informationen zum Hintergrund dieser spannenden Initiative finden Sie auf: www.dogs-magazin.de
Dort können Sie auch Ihre Stimme gegen die Hundesteuer abgeben.
© Copyright TASSO e.V.
Mit Hund ins Hotel?
Antwort auf die Anfrage einer Familie , ob sie denn mit Hund ins Hotel anreisen dürfen:
“Sehr geehrte Familie XY, noch nie hat in unserem Hause ein Hund angetrunken andere Gäste beleidigt oder belästigt. Es hat auch noch kein Hund Toilettenwände beschmiert oder das Becken vollgekotzt. Auch die Flaschen aus der Minibar wurden noch nie von einem Hund leergesoffen und mit Wasser aufgefüllt. Uns ist auch kein Fall von Zechprellerei oder Diebstahl durch einen Hund bekannt! Ihr Hund ist bei uns herzlich willkommen und wenn er für Sie bürgt, dürfen Sie Ihn gerne begleiten!
Mit freundlichen Grüßen, Die Direktion”







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